Evidenzbasierte Methoden der Unterrichtsdiagnostik und -entwicklung

Hinter dieser abstrakten Begrifflichkeit, abgekürzt EMU, verbergen sich Maßnahmen zur Entwicklung einer Feedback-Kultur über das Unterrichtsgeschehen zwischen den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften.

Mithilfe von Befragungstools wird Unterricht aus dem Blickwinkel von Schülerinnen und Schülern, der Selbstbefragung der unterrichtenden Lehrkraft sowie von hospitierenden Lehrkräften beleuchtet, wobei sich die Fragen auf die Bereiche “Klassenführung“, „Klarheit und Strukturiertheit des Unterrichts“, „Lernförderliches Klima und Motivierung“ sowie „Aktivierung der Schülerinnen und Schüler“ beziehen.

Die Ergebnisse werden über ein wissenschaftliches Auswertungsprogramm zueinander in Bezug gesetzt und zeigen so den engen Zusammenhang zwischen Lehren und Lernen auf.

EMU trägt zur Selbstreflexion von Lehrerverhalten bei, regt – insbesondere bei unterschiedlichen Einschätzungen - zum Austausch über die Qualität von Unterricht durch alle Beteiligten an und sensibilisiert für die Vielfalt der Lernvoraussetzungen in einer Klasse und trägt damit zur Steigerung von Unterrichtsqualität bei.