Ok für OB?

Am Donnerstag, den 5.2.2026, besuchten neun Schülerinnen und Schülern der Q12 zusammen mit ihrer Kursleitung den „OB-Check“ des Kreisjugendrings in der Black Box des Fat Cat.
Die Veranstaltung war ebenso vollgepackt wie abwechslungsreich, dabei hochinteressant und vor allem spielerisch.
Los ging es mit einer Aufgabe für das Publikum: Der Reihe nach wurden Lieblingslieder der OB-Kandidaten gespielt, die sie im Alter von 18 Jahren hatten, und die das Publikum mit Hilfe der Moderatorinnen Ayla Förschner und Leila Mikli den Kandidaten zuordnen sollte. Hier wurden die meisten Lieder Dominik Krause zugeordnet, freilich fälschlich. Danach durften die Anwesenden drei Themen online auswählen, zu denen die OB-Kandidaten Clemens Baumgärtner (CSU), Dominik Krause (Bündnis 90/Die Grünen), Jörg Hoffmann (FDP), Stefan Jagel (Die Linke), Tobias Ruff (ÖDP) sowie Verena Dietl in Vertretung von Dieter Reiter (SPD) Stellung bezogen. Nach jeder Themenrunde schlossen sich moderierte Nachfragen an, die das Publikum laufend einreichen konnte. Leider kamen nur wenige dieser Fragen zum Zug. Dies wäre v.a. beim Thema Mieten sehr interessant gewesen. Zwischen den Fragerunden zeigten die Kandidaten bei kurzen Spielen, wie sehr sie mit der Perspektive der Jugendlichen vertraut sind – oder auch nicht. So vergingen zwei Stunden wie im Flug.
Im Anschluss bedauerten einige Schülerinnen und Schüler, dass für eine Sachdiskussion wenig Zeit blieb. Überraschend lernten wir nach dem offiziellen Ende noch Vertreterinnen einer erst jüngst gegründeten Partei kennen (Bündnis Kultur). Sie zeigten sich stolz, tausend Unterschriften zusammengetragen zu haben, und wollten hier ihre Konkurrenz beobachten, um eine eigene Wahlkundgebung vorzubereiten. Auch deshalb hat dieser OB-Check allen Teilnehmenden bewusst gemacht, wie enorm vielfältig Kommunalpolitik ist; vor allem aber hat er Lust auf mehr Kommunalpolitik gemacht!
Vielen herzlichen Dank sagen wir daher dem KJR für die gelungene Durchführung, insbesondere Frau Bautz, die uns sehr nett begrüßte und gute Sitzplätze reserviert hatte.

Hubert Loeser

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